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Konzept zum Lernen auf Distanz

Vorbemerkungen:

Unser Konzept zum Lernen auf Distanz basiert auf unserem schulinternen Medienkonzept und der „zweiten Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildung – und Prüfungsordnung gemäß §52 SchulG“. Wir wollen dieses Lernen gemeinsam bestmöglich für die Schüler*innen unserer Schule gestalten.

Lernen auf Distanz kann weder ein Ersatz noch eine 1:1 Übersetzung von Präsenzunterricht sein. Neben den verbindlichen Vereinbarungen, auf die sich das Kollegium festgelegt hat, wird sich, wie auch beim Präsenzunterricht in der Schule, der Ablauf nach Jahrgangsstufe und Klassenlehrer*in unterscheiden. Insofern der Distanzunterricht einziger Unterricht ist, wird eine  Mischung aus Arbeit der Kinder an Lernpaketen, klärenden Telefonaten, erstem Arbeiten über die Plattform des Landes NRW "Logineo LMS" und Videokonferenzen stattfinden.

Dieses Konzept zum Lernen auf Distanz muss und wird sich dynamisch entwickeln. Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen befinden sich beim Lernen auf Distanz in einer herausfordernden beruflichen und privaten Situation. Rechtlich und methodisch bewegen wir uns in einem noch neuen Feld des Lehrens und Lernens, für welches noch keine validen Ergebnisse und erprobten Konzepte für die Regelgrundschule vorliegen. Für Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen vermischen sich der berufliche Auftrag und das Recht auf Privatsphäre. All dies gilt es zu berücksichtigen und das Konzept entsprechend anzupassen.

Für die Begleitung des Distanzlernens sind vornehmlich die Klassenlehrer*innen zuständig. Das gesamte Schulteam, insbesondere Schulleitung, Fachlehrer*innen, Schulsozialarbeiterin, Sozialpädagogische Fachkraft, Sonderpädagogin und Schulsekretärin stehen für Fragen, Elternbegleitung und Organisation unter Berücksichtigung ihrer sonstigen Verpflichtungen unterstützend zur Verfügung.

Voraussetzung für einen gelingenden Distanzunterricht und digitales Arbeit in der Schule, sind ausreichend zur Verfügung stehende digitale Endgeräte, ein stabiles W-Lan in allen Klassen- und OGS-Räumen, ausreichend Kapazität zur Nutzung mehrerer Endgeräte in verschiedenen Klassen und W-Lan im Verwaltungsbereich. Diese Voraussetzungen sind an unserem Standort noch nicht verlässlich und in allen Bereichen gegeben.

Technische Organisation:

  • Wir arbeiten mit der digitalen Arbeitsplattform Logineo LMS.
  • Unser Messenger für die schnelle und sichere Kommunikation ist die schul.cloud. Eine Teilnahme ist
  • Das Tool für Videokonferenzen ist Jitsi.
  • Bei Bedarf stehen iPads zur Ausleihe für die Schüler zur Verfügung.
  • Jeder Lehrer verfügt über eine dienstliche Email-Adresse, zunächst noch bei Logineo orange, welches in Logineo grau (NRW) übergeleitet wird.
  • Wichtige und öffentliche Informationen werden auf die Schulhomepage gestellt.
  • Digitale Lernmittel sind Anton, Antolin, fragFinn, Blinde Kuh, Sofatutor.
  • Auf den schuleigenen iPads stehen vorinstallierte Apple Apps, diverse Apps für die Übungsbereiche Lesen, Schreiben, Rechnen und Geometrie zur Verfügung.

 

Pädagogische Gestaltung und organisatorische Verbindlichkeiten des Distanzlernens bei Schließung einer oder mehrerer Lerngruppen und Schulschließung:

  • Der inhaltliche Umfang des Distanzlernens entspricht nach Möglichkeit der minimalen Stundentafel, wobei der Schwerpunkt auf den Fächern Mathematik, Deutsch und Sachunterricht liegt. Sportunterricht wird nicht erteilt. Es werden freiwillige Bewegungsangebote für zu Hause zur Verfügung gestellt, denen ein Sicherheitshinweis beigefügt sein muss. Es muss beachtet werden, dass Schulanfänger über eine vergleichsweise kurze Konzentrationsdauer verfügen und hier die Lerneinheiten angepasst werden müssen. Dies kann zu einem geringeren zeitlichen Umfang führen.
  • Das Lernen auf Distanz findet im Wochenplan statt, der zur Orientierung in Tageseinheiten vorstrukturiert wird.
  • Der Wochenplan beinhaltet sowohl analoge, als auch digitale Bausteine.
  • Die Aufgaben innerhalb des Wochenplanes berücksichtigen das differenzierte Arbeiten analog zur Individualisierung im Präsenzunterricht.
  • Der Wochenplan wird von den Klassenlehrer*innen erstellt und beinhaltet auch bereitgestellte Aufgaben der Fachlehrer*innen sowie der Sonderpädagogin und der DaZ-Lehrerin für Schüler*innen in ihrer Zuständigkeit.

Lernpakete:

Für die Kinder werden Lernpakete in Wocheneinheiten zusammengestellt. Diese werden  zu Wochenbeginn an die Eltern in der Schule ausgegeben. Alternativ kann auch das Lernpaket vollständig digital übermittelt werden, falls die Elternhäuser entsprechende Druckmöglichkeiten haben.

 

Kontakt zum Lehrer:

Insbesondere in der Phase der Schulschließung im März 2020 zeigte sich deutlich, wie wichtig der persönliche Kontakt der Lehrer*innen zu den Schüler*innen ist. Jedem Kind wird in der Regel ein täglicher Kontakt ermöglicht. Die Eltern erhalten die Möglichkeit sich mit Fragen an die Klassenlehrer*innen zu wenden. Dabei kann die Intensität der Begleitung aufgrund von Klassenlehrer*innen in Teilzeit variieren. Hier werden bei Verfügbarkeit personelle Ressourcen  von weiteren Fachlehrer*innen zur Unterstützung genutzt.

Videokonferenzen:

Jedes Kind erhält im 2-Tages-Rhythmus die Möglichkeit an einer Videokonferenz teilzunehmen. Für eine gelingende interaktive Videokonferenz ist die Gruppengröße auf etwa 8 Kinder zu begrenzen. Zusätzlich können Videokonferenzen zur Stärkung des Klassenverbandes mit der ganzen Klasse durchgeführt werden. Die inhaltliche Ausgestaltung der Videokonferenz und die Länge obliegt den Lehrer*innen. Es können hier  Erzählrunden, Gesprächs- und Singkreise oder auch Frage- und Erkläreinheiten sowie Neueinführungen thematisiert werden. Sollte aufgrund einer Netzüberlastung eine Videokonferenz zusammenbrechen, bzw. gar nicht erst starten, versuchen die Lehrer*innen Erklärungen über die weiteren Kommunikationsplattformen zu übermitteln.

Telefonate:

Telefonate sind als Ersatz für die Videoeinheiten oder als Gesprächsmöglichkeit für die Eltern zu betrachten. Kinder und Eltern, die über Videokonferenzen nicht erreichbar sind, erhalten auf diesem Weg die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich Unterstützung zu holen.

schul.cloud:

Die schul.cloud ist unser schnelles und datenschutzkonformes Kommunikationsmedium und kann für alle Belange des Distanzlernens unterstützend genutzt werden. Hier kann Material übermittelt werden, es können schriftlich Fragen gestellt und beantwortet werden, Arbeitsergebnisse als Foto hochgeladen werden, Termine vereinbart werden etc..

Logineo LMS:

Die Wochenpläne werden in LMS eingestellt und die Schüler*innen üben den Zugang und die Nutzung. Der Umfang der Bereitstellung von Materialien in Logineo LMS soll sich dynamisch entwickeln und hängt ab von dem individuellen Fortschritt des Arbeitens der Lehrkraft mit LMS. Die Jahrgänge arbeiten hier im Team. Logineo LMS stellt die interaktive Lernplattform dar, die auch über den Distanzunterricht hinaus unser digitales Arbeitsportal für den Präsenzunterricht in diesem und den kommenden Schuljahren ist. Die Arbeit mit LMS gehört zu unserem Medienkonzept und ist somit verbindlich.

Rückmeldungen:

  • Die Arbeitsergebnisse der Schüler*innen werden entweder auf digitalem Weg oder nach Rückgabe in der Schule korrigiert. Dabei wird nicht in jedem Fall jede Aufgabe durch die Lehrer*innen kontrolliert. Für einzelne Aufgaben können auch Lösungen an die Eltern oder ältere Schüler*innen übermittelt werden.
  • Die Rückmeldung zu den Arbeitsergebnissen erfolgt nach Entscheidung der Lehrkraft über das Videoportal, LMS, telefonisch oder per schul.cloud.
  • Die Rückmeldungen sind als Positivbewertungen zu formulieren und zeigen eine wertschätzende Haltung den Kindern gegenüber.
  • Aufgaben sind nicht als Lernzielkontrollen, Tests oder Klassenarbeiten zu bewerten. Allerdings können sie zur Bewertung mit einbezogen werden.
  • Bei Nicht-Abgabe nehmen die Lehrer*innen Kontakt zu den Eltern auf.

 

Verbindliche Pflichten und Regeln:

  • Die Lehrer*innen wirken auf eine tägliche und aktive Teilnahme am Distanzunterricht hin. Aktive Teilnahme am Distanzunterricht ist verpflichtend. Nicht-Teilnahme, fehlende oder wiederholt unvollständige Bearbeitung wird von den Lehrer*innen dokumentiert und bei Wiederholung auch der Schulleitung gemeldet.
  • Kinder, die wegen Krankheit nicht am Distanzunterricht teilnehmen können, sind telefonisch oder per Mail in der Schule abzumelden.
  • Die Erledigung der Aufgaben wird durch die Lehrer*innen nach klasseninternen Absprachen überprüft.
  • Die Videokonferenz ist eine Kommunikationsmöglichkeit zwischen einer Kindergruppe und deren Klassenlehrer*in, an der die Kinder, sobald sie sich mit Hilfe der Eltern angemeldet haben und mit der Technik vertraut sind, allein teilnehmen.
  • Die Privatsphäre und der Datenschutz der teilnehmenden Kinder und Lehrer*innen ist zu wahren. Screenshots und Videomitschnitte sind ausdrücklich untersagt.
  • Die Lehrer*innen geben Eltern und Schüler*innen Zeitfenster für ihre Erreichbarkeit. Fragen die außerhalb dieser Zeiten gestellt werden, können im Einzelfall erst am Folgetag beantwortet werden.