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25. und 26.04.2020

Tag 41 und Tag 42

 

Liebe Kartause-Hain-Familien,

das war wieder ein sonniges und schönes Wochenende, aber auch ein arbeitsreiches. Wie in den vergangenen Wochen üblich, kam am sehr späten Freitagabend die 16. Schulmail des Ministeriums. Herr Kutsche hat den Link dazu bereits eingestellt. Gleichzeitig finden morgen und am Dienstag Gespräche auch auf Stadtebene zu den konkreten Planungen und den noch offenen Fragen an den Grundschulen statt. Dafür haben auch wir Fragen gesammelt und weitergereicht.

Morgen treffen wir Lehrer uns dann in der Schule und schließen sprechen uns weiter ab.

Das Wochenende hielt aber auch etwas ganz anderes für mich bereit. Leider habe ich kein Foto dazu. Mitte der Woche haben wir am frühen Abend einen Raben bei uns im Garten gefunden, der nicht wegflog. Er hatte keine sichtbaren Verletzungen, hüpfte aber nur langsam vor uns weg. Meine Tochter hat ihn dann eingefangen und seine Flügel überprüft. Es schien alles in Ordnung. Vielleicht war er auch gegen ein Fenster geflogen und war daher flugunfähig. Meine Tochter hat den raben dann mit frischem Wasser versorgt in unser leeres Wachtelgehege gesetzt. Hier sollte er sich sicher vor anderen Tieren erholen können. Am nächsten Morgen saß er auf einem kleinen Weidentunnel und machte einen munteren Eindruck. Meine Tochter hat täglich mehrfach das Gehege geöffnet und versucht den Raben in die Freiheit zu entlassen, aber er wollte nicht. Wir haben auch beim Wildtiernotruf angerufen und versucht alles über Rabenbvögel zu erfahren. Er bekam dann auch Futter von uns, hüpfte im Gehege herum, gab laut Alarm, wenn die Nachbarskatze an das Gehege kam und blancierte auf einem kleinen Pressgrastunnel herum. Rabenvögel sind sehr intelligente Tiere, die sogar Werkzeuge benutzen und Beziehungen aufbauen können. Dann begann er wie ein Tiger im Gehege hin und her zu laufen. Da wussten wir, dass er dringend raus muss. Meine Tochter hat ihm dann eine Leiter gebaut und etwas entfernt vom Gehege aufgepasst, dass kein anderes Tier ihn stört. Nach fast einer Stunde kam er aus dem Gehege geklettert, hob kurz ab und hüpfte dann hinter unser Gartenhäuschen in die Hecke. Seither haben wir ihn nicht mehr gehört und gesehen. Das war eine spannende Erfahrung und ich bin stolz, dass meine Tochter den Raben retten konnte und froh, dass er nun wieder frei ist.

Schlaft gut!

Eure und Ihre

Frau Boots